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Problem:
Spiel mit Spin - von den
langen Noppen ankommende Bälle ziehen stark ins Netz
Ursache:
Es ist nicht möglich
mit langen Noppen dem Ball selbst Drall zu verleihen. Dagegen wird die
Rotation des Balles der auf die langen Noppen trifft in ihrer Richtung
beibehalten.
Durch die Umkehr der Flugrichtung
wird jedoch aus einem Topspin ein Unterschnittball.
Auch die Stärke der
Rotation wird durch die langen Noppen nahezu gleich zurückgegeben
wie sie vom Topspinspieler erzeugt wurde. Das heißt, aus einem Topspin
mit viel Effet wird ein starker Unterschnittball. Ein weicher Topspin mit
wenig Effet kommt auch wieder mit wenig Unterschnitt von den langen Noppen
zurück.
Korrektur:
Beim Angriff mit Spin sollte
nicht zu viel Effet in die Vorbereitungsbälle gegeben werden. Nach
festem Topspin der nicht zum Punktgewinn führt muss daher beim nächsten
Ball mit weit geöffnetem Schlägerblatt ein Schupf als Zwischenball
gespielt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der nächste Topspin
durch den starken Unterschnitt des ankommenden Balles im Netz landet.
Problem:
Schupf – von den langen Noppen
ankommende Bälle steigen nach oben oder gehen bei Eröffnung über
den Tisch
Ursache:
Durch die oben beschriebene
Beibehaltung der Rotationsrichtung bei Umkehrung der Flugrichtung entsteht
aus einem Unterschnittball trotz einer Schupfbewegung ein Topspin. Je mehr
Unterschnitt beim Spiel auf die langen Noppen in einem Ball erzeugt wird
desto stärker wird der Überschnitt sein der von den langen Noppen
trotz einer Schupfbewegung zurückkommt. Somit wird klar, dass beim
2. Schupfball auf lange Noppen ohne Kenntnis des eben gesagten der Ball
sehr leicht hoch werden kann oder aber bei der Eröffnung über
den Tisch gezogen wird.
Korrektur:
Je mehr eigener Unterschnitt
gegen lange Noppen erzeugt wird, desto mehr muss der zurückkommende
Ball als Ball mit Vorwärtrotation gespielt werden. Das heißt
besonders bei der Eröffnung muss der Schlagansatz höher und die
Bewegung mehr nach vorne gerichtet sein.
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